Bundesschulzentrum Amstetten

EU weiter offener Wettbewerb

Preisträger - Nachrücker

15 Stammklassen und 11 Sonderunterrichtsräume

Planung ARGE mit Gerald Anton Steiner

Der Zu- und Umbau des BSZ Amstetten basiert auf der grundlegenden Überlegung der klaren, auch nach außen wahrnehmbaren, Gliederung in zwei eigenständige Schulen. Durch die neue Verortung des Haupteinganges wird das Schulzentrum erstmals zentral erschlossen und die beiden Schulen werden beiderseits einer multifunktional nutzbaren Aula angeordnet. Als Ort der Begegnung und Interaktion ist das Erdgeschoß in diesem Bereich derart konzipiert, dass im Rahmen von internen und externen Veranstaltungen ein eigenständiger halböffentlicher Bereich genutzt werden kann.

Der Bestand als solcher soll mit minimalen baulichen Eingriffen instandgesetzt werden. Die vorhandene Typologie wird jedoch im Zuge der Erweiterung um jeweils einen dreigeschossigen Bauteil je Schulbereich bereinigt und zu einem Doppelkamm mit versetzten Zweihüftern weiterentwickelt. Die bestehenden sowie die durch die Zubauten neu geschaffenen Höfe werden auf Bodenniveau des Erdgeschosses angehoben und wurden unter Berücksichtigung von differenzierten Leitthemen als Naherholungsflächen konzipiert.